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Flashback - der etwas andere Review zu: TNA Hard Justice 2007

Hallo ihr Leser (die drei oder vier, die ich habe), hier nun endlich mein Review zu TNA Hard Justice 2007. Ich werde den Review in drei Teile aufteilen, da mir heute ein wenig die Zeit gefehlt hat und ich das nicht einfach in zwei, drei Sätzen abhaken möchte. Nun viel Spaß oder besser: Wenig Graus beim Lesen!

Vorher sei noch gesagt, dass meine angegebenen Matchzeiten sich auf die Zeit zwischen Gong und Gong beziehen.

Zu Beginn sehen wir ein recht schönes Anfangsvideo, wie man es von TNA gewohnt ist, dass das Hauptaugenmerk auf das „Winner takes all“ Match zwischen Samoa Joe und Kurt Angle legt. Danach leitet Mike Tenay die Show wie immer mit einem fröhlichen aber bestimmten „Tonight“ ein und er und sein Marktschreierkumpel Don West hypen den PPV zum Jupiter und zurück zum Mars (oder wo immer die beiden auch herkommen mögen). Mal sehen, ob sie heute Abend Recht behalten… obwohl… das letzte Mal als das der Fall war… wann war das denn? Ich erinnere mich nicht! Oder hatten sie noch nie Recht? Man munkelt nocht…

Nach der feinen Einleitung ein kleines Hypevideo zu diesem zum Mensch gewordenen Videospiel „Pacman“ Jones, welches von den krankesten Fans der Erde ausgepfiffen wird. Warum nur? Sind sie gesundet? Ich spoiler schon mal ein wenig, indem ich sage: Nein, sie sind es nicht, aber haben immerhin noch ein kleines Bisschen Restverstand – für Amerikaner sehr beachtlich!

Nun wird noch mal die Card durchgehyped und noch ein Hypevideo (wow… „Hypeduty“ nennt Scott Keith so was – und hier passt der Begriff echt!) für den Pacman eingeschoben, ehe es dann schließlich zum ersten Match kommt, dass an dieser Stelle völlig fehl am Platze ist. Vor einiger Zeit standen solche Mannen noch im Main Event eines PPVs, heute im Opener, gerade noch so der Pre-Show entkommen:

Match 1: Motor City Machine Guns vs. Triple X vs. “Guru” Sonjay Dutt & “Black Machismo” Jay Lethal

Die Crowd ist zu Beginn ein wenig ruhig, was aber nicht auf die Qualität des Matches zurückzuführen sein dürfte. Das Match bietet einen soliden Opener mit einigen schönen Teamaktionen. Und das obwohl die Regeln zu Beginn eingehalten werden - das obligatorische Durcheinander entsteht erst gegen Ende des Matches. Auch hervorzuheben ist, dass man bei diesem Match wohl wieder leicht vom Videospielcharakter der X-Division runter gegangen ist, da das Match zwar ein hohes, aber nicht überdreht wirkendes Tempo an den Tag legt. Die üblichen Spots werden runtergespult, was aber nicht allzu störend wirkt.

Die Finishingsequenz bietet wieder heilloses Durcheinander, aber ebenso ein paar schöne Teamaktionen, z.B. der Double Foot Stomp + Warriors Dingens… wie heißt es noch… ach… Double Foot Stomp vom Körper seines ersten von Daniels gehaltenen Opfers auf sein Zweites (Namen sind Erstens unwichtig und Zweitens hab ich sie vergessen), und dramatische Nearfalls, die dieses Match abrunden. Allerdings muss dieses Match mal wieder leider mit einem Roll-Up, nach 15:36 min zu Gunsten Jay Lethals, enden. Ne gute Zeit für das Match, auch wenn es ruhig noch 5 Minuten mehr hätte bekommen können. Wegen des Roll-Ups, des Nichtpushs für die gerade wiedervereinigten Triple X und wegen der ständigen Ignorierung der Regeln bei TNA gibt’s von mir folgendes…

…Fazit in Sternen: ***1/4*

Sieger: „Guru“ Sonjay Dutt & „Black Machismo“ Jay Lethal

Im Nachhinein wird eine kleine Fehde zwischen Daniels und Lethal angedeutet, was für mich ein kleines Plus bedeutet. Hoffentlich ein erster kleiner Schritt, der die X-Division aus der Versenkung holt

Backstage ist nun JB in Samoa Joes Locker Room und trifft Karen Angle und ihren neuen Lover an. Er wird hereingebeten und bekommt von Karen ihr halb ausgetrunkenes Glas Champagner und soll sich dann auch schon wieder verpissen, damit man Ruhe hat zum Fummeln! JB geht raus, schaut sich um, kippt schnell den Schampus runter (als würde ihn keiner sehen, nicht mal die Kamera, die ihn gerade filmt… von Vorne!!!) und macht sich dann auf die Suche nach Kurt Angle um ihm diese wichtigen Breaking News einzutrichtern. Kurzes Segment, recht gelungen. Dass JB den Schampus noch trinkt, wirkt ein wenig trashig, aber passt zu dem „einfachen“ Humor, den TNA in den letzten Monaten bewiesen hat.

Nun aber auf zu einem weiteren Kracher… oder halt… nee gar nicht wahr! Nun also weiter zu einem Match, was bei Impact zwar immer noch Zeitverschwendung, aber angemessener gewesen wäre. Der fehlende Aufbau macht das Match nicht viel uninteressanter als es eh schon ist. Man merkt einfach immer und überall, dass TNA mehr Sendezeit in der Woche braucht!

Match 2: Raven (w. Serotonin oder wie es nach IUPAC heißen müsste 5-Hydroxytryptamin) vs. Kaz

Vor dem Match will Raven Kaz zurück und macht das mit eins, zwei Sätzen am Mic deutlich. Anscheinend bringens die andern Beiden nicht genug, bei dem, was die auch immer hinter(n) der Bühne machen. Kaz gibt Raven die Hand und alle scheinen wieder glücklich vereint, doch natürlich ist Kaz schlauer und hält an seiner Meinung der Gruppierung gegenüber fest, holt mit seinem Kendostick aus und schallert Raven eine über die weiche Birne. Nach diesem Aufbau, den man eigentlich, wenn man Geld mit der Scheiße hier verdienen will, im Free-TV zu zeigen hat, beginnt das Match endlich. Ja, ich benutze das Wort „endlich“, denn je eher das Match beginnt, desto eher ist es wieder vorbei!

Das Match an sich ist ein kleiner Brawl, der von Missverständnissen zwischen den 5-Hydroxytryptamin Mitgliedern geprägt ist. Raven schubst sein noch Gefolge ein wenig rum und Kaz nutzt das zum Sieg. Eigentlich war das Match eher was für Impact! Viele Minusse… zwei Plusse bleiben dennoch: 5-Hydroxytryptamin scheint langsam zu zersplittern und ich sehe, auch wenn sonst keiner meine Meinung teilt, ein wenig Potential in Kaz. Solange die X-Divison wieder mehr Hinwendung genießen darf… also in der Zukunft jetzt

Sieger nach 5:30 min: Kaz

Fazit: * - nicht mehr, nicht weniger…

Nun geht’s wieder auf zu JB, der sich bei Kurt Angle befindet und ihm von Karens neuem Stecher berichtet. Erst glaubt Kurt Jeremy nicht, dann gibt er Joe die Schuld dafür, dass seine Frau nen Neuen hat. Kurt fragt JB noch kurz, ob der Kerl jünger sei und ob er Goldmedaille hätte. Danach rauscht er ab, um den Typen aufzumischen, oder um zu heulen, man wird es erfahren. Kurzes, knackiges Segment, dass noch mal die Verzweiflung von Angle betont. Leider hab ich das Gefühl, dass man den Overkill erreicht, wenn man zwischen jedem Match ein Angle vs. Joe Segment einschiebt. Aber das macht TNA ja nichts aus. Immerhin pusht man auch fremde Titel oder fremde Promotions in den eigenen Sendungen, da macht son kleiner Fauxpas ja au nüscht mehr, wa?

Nun folgt ein Video zur Fehde zwischen James Storm und Rhino. Schönes Video, aber die Fehde um die Alkoholkrankheit von Rhino ist einfach Mist! Erinnert an WCW und Scott Hall, bei dem man seinen Alkoholismus einfach in die Storylines mit eingebunden hat… für das folgende Match schwant mit übles…

Match 3 - Bar Room Brawl: James Storm (with alte entlassene WWE Diva, die keiner sehen will) vs. Rhino

Und ich würde nicht enttäuscht mit meiner bösen Vorahnung. Vor dem Ring ist ein Tresen aufgebaut, an dem eine kleine Gummipuppe sitzt. Auf dem Tresen stehen Bierflaschen und Spirituosen. Des Weiteren gibt es eine Kloschüssel samt Spülkasten zu bewundern, ein paar kleine Dinge wie ein Bierfass und KRÜCKEN!!! Bitte was haben Krücken in einer Bar verloren? Also wenn man schon die WCW überholen will in der ewigen Rangliste der bescheuertsten Gimmickmatches aller Zeiten, dann wenigstens stilecht. So scheitert man und bleibt knapp hinter dem „Human Torch Match“ zurück – schade. Im Ring gibt es noch einen kleinen Tsich und ein paar Stühle.

Zu Beginn schlägt man sich ein wenig durch die Menschenmasse und findet dann zurück zum Ring, wo Rhino, wie befürchtet, das Bier kostet, Storm verprügelt und danach nicht mehr vom Alk lassen kann. Er zieht sich Wodka und Whiskey rein und brüllt laut rum. Dann kommt Storm nach dem Eingriff seiner Kumpanin zurück und verhaut Rhino ordentlich. Dieser kann sich nun ja nicht mehr wehren, weil er ja „betrunken“ ist. Es setzt die Bierflasche aufn Kopp und Storm gewinnt per Pin.

Sieger nach 13:06 min: James Storm

Fazit: Unterdurchschnittlicher Brawl gepaart mit grottiger Story! *1/2*

To be continued…

So das war der erste Teil meines dreiteiligen Reviews zu TNA Hard Justice 2007! Der nächste Folgt dann morgen, resp. heute, da es ja schon nach Mitternacht ist! Über Feedback freu ich mich immer son büschen ;-) Im Gästebuch oder per Email, mir Wumpe!

Bis denn!

15.8.07 00:22
 


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